Die Lübeck Lynx sind nach dem Sieg am letzten Wochenende über die TSG Bergedorf weiter auf Siegeskurs und verteidigen erfolgreich den zweiten Tabellenplatz in der 2. Regionalliga Nord.
Das erste Viertel der Partie verlief ausgeglichen mit leichter Führung für die Gäste aus Bergedorf, die mit einer guten Trefferquote bestechen konnten. (Viertelstand 16:19)
Wie schon so oft in dieser Saison kamen die Luchse erst im 2. Spielabschnitt richtig in Fahrt und konnten sich absetzten. Hierbei punkteten fast alle Luchse die das Feld betraten. Seien es die Center Weiss (9 Punkte) und Eckstein (17) unter dem Korb oder Max Hillner (16, 3 Dreier) von jenseits der 3 Punkte Linie. Bis zur 10. Minute des 2. Viertels konnten sich die Lübecker auf 46:40 absetzten.
Nach dem Seitenwechsel gestaltete sich das Spiel dann wieder ausgeglichener, diesmal jedoch mit einem leichten Vorteil für die Gastgeber. Während bei Bergedorf der überragende Toni Feiereisl (35, 6 Dreier) langsam heißlief, war es Malte Ferber (19) der immer wieder Offensivrebounds abgriff und am Brett punktete und somit die 69:61 Führung sicherte.
Der letzte Spielabschnitt war ein offener Schlagabtausch zwischen den beiden Teams. Bergedorfs Topscorer Toni Feiereisl und Lazar Georgiev waren nicht zu stoppen waren nicht zu stoppen und erzielten 27 der 30 letzten Punkte der Gäste. Die Lynx hatten jedoch stetig eine Antwort Parat, bis 2 unnötige Ballverluste in der 39. Spielminute beim Stand von 89:80 die Bergedorfer wieder herankommen ließen.
In der letzten Minute verwandelte Ole Kupsch (2) dann zwei von zwei Freiwürfen zur 91:84 Führung, die jedoch von Feiereisl direkt mit einem 3er beantwortet wurden. Im Anschluss traf der sonst super aufgelegte Robin Goltze (18) dann nur einen seiner zwei Freiwürfe und bekam beim verteidigen des anschließenden Einwurfes ein unsportliches Foul gepfiffen. Die beiden verwandelten Freiwürfe brachten die Gäste aus Hamburg dann auf 92:89 heran und durch das unsportliche Foul waren sie sogar noch in Ballbesitz. Doch die Lübecker brachten durch ein geschicktes Foul bei 18 verbleibenden Sekunden einen schlechten Freiwerfer an die Linie, der nur einen von zwei Versuchen verwandeln konnte. Im weiteren Verlaufen waren die Lübecker dann cleverer und spielten die Zeit herunter.
„Wir haben das Spiel unnötig spannend gemacht, aber dann doch cleverer gespielt und verdient gewonnen“, sagte Coach Stefan Tresselt nach der Partie. Durch eine Niederlage der Konkurrenz aus Bad Bevensen, sind die Luchse zwar nun erst einmal sicher auf dem zweiten Platz, wollen jedoch am kommenden Samstag in Hohenweststedt ein Ausrufezeichen beim Tabellenschlusslicht setzten.