Am Sonntag konnten die 1. Herren der Lübeck Lynx zeigen, was in ihrem Kader steckt. Bis auf Aufbauspieler Felix Geyer, der immer noch wegen eines Fußbruches pausiert, war der Kader fast komplett.
Und das Resultat dieser neuen Tiefe zeigte sich direkt im ersten Viertel. Die Luchse entzündeten ein wahres Offensivfeuerwerk. 34 Punkte wurden im ersten Spielabschnitt erzielt, darunter jeweils zwei Dreier von Ole Kupsch (15 Punkte), Max Hillner (24) und Robin Goltze (12). Gleichzeitig wurden die Gäste aus Hohenweststedt bei mageren 16 Punkten gehalten.
Das 2. Viertel begann zwar mit einem 8 zu 0 Lauf der Gäste (3. Minute), jedoch konnten sich die Lynx schnell wieder fangen und nahmen die 18 Punkte Führung mit in die Halbzeit. Vor allem Andreas Weiss (18 Punkte) zeigte hier abermals seine Dominanz unter dem Korb, als er nach einem Pass von Kapitän Jan Horstmeyer krachend per Dunking abschloss und somit die 90 Zuschauer in der LT-Halle aus den Sitzen hob.
Und auch nach der Halbzeit ließen die Gastgeber nicht locker. Dank 8 Punkten in Folge von Kupsch und Hillner war die Führung schnell auf 26 Punkte (4. Min.) ausgebaut und Coach Stefan Tresselt nutze seinen tiefen Kader und wechselte munter durch. So bekamen auch die „Rookies“ Felix Zorom (2) und Jeremiah Suchan (4) ihre Chance.
Das letzte Viertel bot keine Überraschungen und die Luchse fuhren einen ungefährdeten 94-69 Heimsieg ein. Das Gleichzeitig die Konkurrenz aus Stade und Wedel patzte verschafft den Marzipanstädtern ein kleines Polster an der Spitze der Tabelle, welches es am kommenden Samstag in Wedel zu verteidigen gilt. (16:00 Uhr, Steinberghalle)